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5. September 2007

Große Übereinstimmung zwischen den Freien Wählern und dem neuen Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV)

Der Vorsitzende der Freien Wähler Bayern Hubert Aiwanger und Bildungssprecher Christian Kögl haben beim Kennenlerngespräch mit dem neuen Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes Klaus Wenzel, in München weitgehende Übereinstimmung ihrer Positionen festgestellt. Aiwanger zollte den klaren Worten Wenzels zu den Versäumnissen der Landespolitik im Bildungsbereich Anerkennung, was dieser mit den Worten quittierte: „Das habe ich von Ihnen gelernt!”

Dringender Handlungsbedarf besteht in beidseitiger Übereinstimmung bei der Lehrerversorgung an Bayerns Schulen, wo die derzeitigen Defizite von mehreren Tausend Lehrkräften in den nächsten Jahren sprunghaft ansteigen werden.

Der Erhalt kleiner Schulstandorte ist ein großes Anliegen der Bildungspolitiker. Der BLLV begrüßt die Position der FW zur Absenkung der Mindestklassenstärken von derzeit 15 auf zehn.

Wenzel stellte das regionale Schulkonzept des BLLV zur Sicherstellung wohnortnaher Beschulung bei Schülerrückgang in ländlichen Gebieten vor. Die von den Freien Wählern vorgeschlagene längere gemeinsame Grundschulzeit von fünf Jahren bei gleichzeitig stärkerer individueller Förderung sieht der BLLV ebenfalls als „Schritt in die richtige Richtung”.

Hierdurch könnte der frühe Auslesedruck etwas von den Kindern genommen werden. Vorhandene Gebäudekapazitäten würden besser genutzt und Druck von Realschulen und Gymnasien genommen. Aiwanger erläuterte seine Aussage, dass die Bildungspolitik „das politische Thema Nummer eins in Bayern” werden müsse, damit der Wohlstand gesichert werden könne.