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3. Februar 2008

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2008


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Platz 10: Dennis NeßwaldPlatz 7: Ralph GröplerPlatz 12: Felix StoffnerPlatz 5: Ingrid WienandPlatz 13: Lutz WaltherPlatz 17: Rosemarie BitterPlatz 19: Alfred WeitzPlatz 20: Armin FeeßPlatz 2: Tanja RockPlatz 16: Franziska GeißlerPlatz 6: Dr. rer. pol. Angelika RehmPlatz 9: Alexander Wienand

Kleinostheimer Kandidaten der Freien Wähler für den Kreistag

Im März 2008 werden nicht nur der Kleinostheimer Bürgermeister und der Gemeinderat gewählt, auch die Wahlen für den Kreistag stehen an. Der Kreistag entscheidet über alle Belange, die die Gemeinden des Landkreises Aschaffenburg betreffen. Ob Schulen oder Müll, Kreisstraßen oder Sozialleistungen - all dies wird von den Kreisräten mitbestimmt.

Für Kleinostheim starten vier Kandidaten in den Wahlkampf. Wir freuen uns über die Kandidatur von

  • Rosi Bitter,
  • Helga Fees,
  • Irmeli Wagner-Mueller und
  • Georg Withauer

Näheres über unsere Kandidaten und deren Ziele erfahren Sie demnächst an dieser Stelle. Natürlich bewerben sich Freie Wähler aus allen Landkreisgemeinden für den Kreistag. Alle Kandidaten, von Stockstadt bis Heimbuchenthal, von Alzenau bis Schöllkrippen, werden wir ebenfalls bekannt geben.

Antrag auf Gewährung von Baukostenzuschüssen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,

der prognostizierte Rückgang der Geburten von Kindern wird vielfältige Auswirkungen auf unsere Gesellschaft aber auch unsere Gemeinde haben. Wir als Gemeinderat und Verwaltung haben natürlich keinen direkten Einfluss auf die demographische Entwicklung. Aber wir können Anreize dafür schaffen, dass Familien mit Kindern nach Kleinostheim ziehen oder hier in Kleinostheim wohnen bleiben.

Die Freien Wähler Kleinostheim e.V. schlagen hierfür die Gewährung von Baukostenzuschüssen vor. In den Fällen eines Erwerbs eines Baugrundstückes und den Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung oder den Kauf einer bereits bestehenden Immobilie in Kleinostheim, sollte ein einmaliger Zuschuss der Gemeinde in einer noch zur Diskussion freigegebenen Höhe gewährt werden. In Anlehnung an andere Landkreisgemeinden wird eine Größenordnung von 3.000,00 € bis 5.000,00 € vorgeschlagen.

Parallel dazu sollte nach Meinung der Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler unbedingt der alte Ortskern aufgewertet werden. Immer mehr Häuser dort stehen leer, immer häufiger vermittelt sich dort ein ungepflegter Eindruck, insbesondere an der B 8 (siehe alte Molkereigenossenschaft). Der alte Ortskern war ursprünglich die Seele unserer Gemeinde. Diese sollte positiv gestärkt werden. Schließlich gibt es auch viele positive Beispiele, wie alte Häuser zum Leben erweckt werden können, und das Ortsbild zu verschönern.

Als mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des Ortsbildes schlagen die Freien Wähler bei Ankauf eines Objektes im alten Ortskern folgende Varianten vor: die Gewährung eines Baukostenzuschusses für die Renovierung (evtl. in höherer Form für Familien) oder die tatkräftige Unterstützung durch die Gemeinde in Form von begleitender Planung durch das Bauamt oder auch durch Leistungen des Bauhofes zum Beispiel bei der Abfuhr und sonstigen Entsorgungen.

Die Fraktion bittet, die vorgeschlagene Gewährung von Baukostenzuschüssen bzw. Sachleistungen bereits bei der Haushaltsplanung für 2008 mit zu berücksichtigen.

Tanja Rock

Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Kleinostheim e.V.

1. Februar 2008

Von der IHK geehrt, vom Staat abgelehnt, weil zu alt

Freistaat untergräbt mit Altersgrenzen
Berufseinstieg für ältere Arbeitslose

Aiwanger: Staat sollte mit gutem Beispiel vorangehen! Starre Altergrenzen
darf es bei der Besetzung staatlicher Stellen nicht geben!
Den Freien Wählern liegt ein Beispiel vor, das zeigt, wie ausgerechnet der
Freistaat die berufliche Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser im staatlichen
Bereich verhindert: Im vorliegenden Fall wurde die Bewerbung
auf eine im Internet ausgeschriebene Fachlehrerstelle für das Berufsbild Fachkräfte
für Lebensmitteltechnik ohne weitere Prüfung abgelehnt,
weil der Bewerber die Altersgrenze von 43 Jahren überschritten hat.
Dabei stand seine fachliche Qualifikation außer Zweifel:
Von 1989 bis 2006 war er Mitarbeiter in einem Lebensmittelbetrieb,
in dem er aus betriebsbedingten Gründen entlassen wurde. Neben anderen
Aufgabe trug er seit 1996 als Ausbilder in diesem Berufsbild Verantwortung.
Im März 2007 erhielt er sogar eine Ehrung durch die zuständige IHK für
zehnjährigen überdurchschnittlichen Einsatz für die Berufsausbildung,
davon mehrere Jahre als Vorsitzender des Prüfungsausschusses der
zuständigen Kammer sowie Mitgliedschaft im bundesweiten schriftlichen
Prüfungsausschuss.
Für Hubert Aiwanger ist dies nicht hinzunehmen: „Der Freistaat darf nicht
Wasser predigen und in eigenen Belangen Wein trinken! An die Betriebe
wird wortreich appelliert, älteren Arbeitnehmern eine Chance zu geben
und von deren Erfahrung zu profitieren - in der eigenen Verwaltung verhängen
die Behörden dagegen eine Altersgrenze“. Das, so Aiwanger,„kann nicht sein!“
Inzwischen schaut es so aus, als ob der Bewerber nach hartnäckigen Eingaben
bei Ministerpräsident Beckstein – während dessen Amtszeit als
Innenminister – wenigstens erreicht hat, dass das Kultusministerium eine
Nivellierung bezüglich der Altersgrenze andenkt. In Zukunft sollen einzelne
Ausnahmen möglich sein. Aber am grundsätzlichen Missstand ist damit nichts verändert.
Die Freien Wähler sind der Ansicht, dass es bei der Anstellung
von Fachpersonal in der staatlichen Verwaltung keine starren Altersgrenzengeben darf.
Gerade bei Fachpersonal ist die berufliche Erfahrung gefragt: Auf der einen
Seite soll die Arbeitszeit auf ein Lebensalter von 67 Jahren verlängert
werden, auf der anderen Seite erhält der, der älter als 43 ist, keinen Job.
Das, so Aiwanger, „macht keinen Sinn“. Es gibt genug transparente und
zielgenaue Verfahren, die Eignung und Leistungsfähigkeit eines Bewerbers festzustellen.

Bayern e.V.

Landesvorsitzender:

Hubert Aiwanger
Rahstorf 25
84056 Rottenburg
Tel. 08784/745
Email: hubert.aiwanger@t-online.de