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30. September 2008

Liebe Freie Wählerinnen und Freie Wähler,

ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Endlich haben wir dank Euerer Hilfe den lang ersehnten Einzug in den Landtag geschafft. Es war für uns alle ein hartes Stück Arbeit in den letzten Jahren. Aber durch Euere großartige Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit ist uns dieser Schritt gelungen, der Bayern verändern wird. Es ist unser Ziel, ab sofort auch im Landtag bürgernahe, unabhängige und sachorientierte Politik zum Wohle unseres Landes zu machen. Ich danke Euch allen nochmals und bitte Euch um eine weitere gute Zusammenarbeit.
Mit neuem Selbstbewußtsein in Zukunft!
Euer
Hubert Aiwanger
FW-Landesvorsitzender
27. September 2008

Aiwanger: Die CSU kann einpacken

FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger sieht in der Abstimmung gegen  die Wiedereinführung der Pendlerpauschale den „völligen politischen  Offenbarungseid der CSU. Erst haben sie im Koalitionsvertrag die  Abschaffung der Pendlerpauschale beschlossen, dann zur Wählertäuschung  in Bayern eine Unterschriftenaktion zur Wiedereinführung abgehalten und  jetzt in Berlin gegen die Wiedereinführung gestimmt. Das ist ein reines  Kasperltheater und eine Verhöhnung der Bevölkerung. Die CSU kann  einpacken.“

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Freie Wählerinnen und Freie Wähler

mit der Landtagswahl am Sonntag werden in Bayern die Weichen für die nächsten fünf Jahre neu gestellt. Die Freien Wähler sind nach den Umfragen (6 -8 Prozent) der letzten Tage im neuen bayerischen Landtag vertreten. Stärken Sie uns weiter! Das ist eine historische Chance für Bayern! Gerade jetzt braucht Bayern die Erfahrung der Freien Wähler, dieser bürgernahen Gruppierung, die 15 von 71 Landräten und 800 von 2000 Bürgermeistern in Bayern stellt. Mit dieser Stärke vor Ort sind wir eine berechenbare und bürgernahe Kraft, wir wissen, was für die Bürgerinnen und Bürger wichtig ist. Bayern darf man nicht mehr alleine der CSU anvertrauen, die es verlernt hat, die Bevölkerung ernst zu nehmen. Transrapid, Büchergeld, Probleme des öffentlichen Dienstes, G8, Lehrermangel, Landesbankpleite, Lippenbekenntnisse gegen die grüne Gentechnik und jetzt die Abstimmung im Bundestag GEGEN die Wiedereinführung der Pendlerpauschale, obwohl sie zu Hause in Bayern für die Wiedereinführung Unterschriften sammelt und damit die Wähler täuschen will. Diese Leidensgeschichte der unkontrollierten Alleinregierung darf nicht weitere fünf Jahre verlängert werden! Gehen Sie am Sonntag zur Wahl und wählen Sie die Freien Wähler - bewährt, aber unverbraucht!
Bitte leiten Sie diesen Wahlaufruf - mündlich oder über mail - an möglichst viele Leute weiter!
 
Für frischen Wind in Bayern!
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen,
Hubert Aiwanger, Landesvorsitzender der Freien Wähler
22. September 2008

Zur aktuellen Aussage des bayerischen Ministerpräsidenten Beckstein, der eine Zusammenarbeit mit FDP und Freien Wählern ablehnt


Aiwanger:

CSU will in die Opposition

Mit Verwunderung hat der FW-Landesvorsitzende Hubert Aiwanger die Aussage des bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein aufgenommen, dass dieser sowohl eine Zusammenarbeit mit der FDP als auch den FW ablehnt. Aiwanger:

„Nachdem der Verlust der absoluten Mehrheit für die CSU sehr wahrscheinlich ist, bliebe damit für die CSU nur die Oppositionsrolle. Die Grünen haben ja bereits eine Koalition mit der CSU ausgeschlossen. Die SPD wird wohl unter diesen Umständen auch nicht als mehrheitsbeschaffer zur Verfügung stehen. Die CSU fürchtet wohl, mit der FDP keine vernünftige Politik betreiben zu können, womit sie richtig liegt, da die FDP in Bayern kaum über eine Basis verfügt. Vor den FW hat die CSU aufgrund unserer kommunalen Stärke wohl zu viel Respekt. Die Freien Wähler gehen von einem sehr guten eigenen Wahlergebnis aus und sehen damit die Chance, eigene Themen nach dem 28. September politisch gut platzieren zu können.“

Bayern e.V.

Landesvorsitzender:

Hubert Aiwanger

Rahstorf 25

84056 Rottenburg

Tel. 08784/745

FW: Beckstein missbraucht Polizei für Wahlkampfzwecke


Die Freien Wähler sehen im CSU-Großflächenplakat, auf dem sich Ministerpräsident Beckstein mit Polizisten abbilden läßt, einen weiteren Beweis für die verdorbene politische Kultur im Freistaat. FWLandesvorsitzender Hubert Aiwanger: „Es ist  schon ein starkes Stück, Polizisten zu Wahlkampfzwecken auf Parteiplakaten abzubilden. Die Polizei hat den Bürgern zu dienen, nicht einer Partei. Getreu dem Motto: die CSU ist Bayern und Bayern ist die CSU wird es nicht mehr lange dauern, bis die bayerische Polizei CSU-Flyer an Passanten verteilen muss oder zum Plakatieren eingesetzt wird. Auch bei Frau Hohlmeier stand ja der Vorwurf im Raum, das Mitarbeiter des Ministeriums zu Wahlkampfzwecken eingesetzt wurden. Es gibt nur noch eine Lösung, um zu verhindern, dass Bayern endgültig zur Beute für die CSU wird: der Verlust der absoluten Mehrheit am 28.9.“ Manfred Hümmer, FW-Sprecher für Innere Sicherheit und Polizei ergänzt: „Die CSU hatte schon in der Vergangenheit das Vertrauen der Polizei endgültig verspielt. 42-Stundenwoche,  Nullrunden, Personalmangel usw. Die CSU ist nicht mehr die politische Heimat der CSU. Sollten es echte Beamte sein, hätten sie beamtenrechtlich gegen die Verpflichtung zur politischen Neutralität verstoßen, das müßte Beckstein als ehemaliger Innenminister eigentlich wissen. Wahrscheinlich sind es aber nur Aufnahmen aus der CSU-Trickkiste, wie die stümperhafte Uniformausstattung der „Polizisten“ vermuten läßt. Schulterklappen des gehobenen Dienstes mit silbernen Streifen wurden mit dem grünen Mützenband der mittleren Polizeilaufbahn kombiniert.

Ergebnis nach zwei anständigen Maß Bier. Prost 28.9.“