Keine Zuwendungen aus dem Konjunkturprogramm für Kleinostheim
Bei der Verteilung der Zuschüsse aus dem Konjunkturprogramm ist die Gemeinde Kleinostheim leider leer ausgegangen. Beworben hatten wir uns für eine finanzielle Unterstützung beim Ausbau des DSL Netzes, dies aber ohne Erfolg.
Die vorläufig bekannt gewordenen Zahlen zeigen, dass die von der bayerischen Regierung vorgeschriebenen Bewerbungen für viele Gemeinden einen erheblichen Aufwand verursacht haben, ohne dass diese bei der Verteilung der Gelder berücksichtigt wurden. Insbesondere die Anträge auf Unterstützung bei energetischen Maßnahmen konnten nicht ohne Einschaltung von Planungsbüros, Ingenieuren und Architekten gestellt werden. Die hierdurch entstandenen Kosten von bis zu 25 % der eigentlich geplanten Maßnahmen sind von den Gemeinden jetzt aus eigener Kasse zu tragen.
Berücksichtigt man dazu noch den enormen Zeitaufwand für die Verwaltung und die vielerorts angefallenen Überstunden zeigt sich sehr deutlich, dass die in den anderen Bundesländern übliche Praxis der Verteilung der Zuschüsse wesentlich ökonomischer und noch dazu deutlich schneller war. Denn dort wurden die Zuwendungen nach der Anzahl der Einwohner der Gemeinden aufgeschlüsselt und lediglich ein entsprechender Nachweis für die bestimmungsgemäße Verwendung der Gelder aus dem Konjunkturpaket gefordert.
Antrag auf Einrichtung einer „30“ Zone für die B8 in Kleinostheim
Der Gemeinderat hat am vergangenen Donnerstag beschlossen, die notwendigen Schritte für eine Reduzierung der Geschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt, der B8, einzuleiten. Dadurch soll der Durchgangsverkehr und somit die Belastung der Anwohner vermindert werden.
Bereits jetzt wundert man sich immer wieder, warum sich so viele Autofahrer durch Kleinostheim „quälen“. Vor allem am frühen Abend staut sich der Verkehr am Kreisel, von Aschaffenburg kommend, teilweise bis zu Mainaschaff zurück. Und dennoch nutzen weder die Bewohner von Karlstein noch von Kahl die Möglichkeit der Umgehung durch die A 3 und die A 45. Ob sich dies durch die Einrichtung einer „30“ Zone ändert bleibt abzuwarten. In anderen Gemeinden gibt es durchaus positive Erfahrungen, so zum Beispiel in Pflaumheim oder in Jügesheim. Dort wurden aber auch – vor allem anfangs – konsequent Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und zusätzlich durch bauliche Veränderungen „Hindernisse“ gegen den Durchgangsverkehr eingebaut.
Die große Gefahr bei einer geschwindigkeitsreduzierten B8 ist die Verlagerung des Verkehrs auf die Goethe- und Saaläckerstraße. Derartige „Ausweichrouten“ müssen durch entsprechende Maßnahmen verhindert werden. Nur dann macht eine Änderung des Verkehrskonzeptes für die B8 Sinn.
Tanja Rock, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Fraktion
Einladung zur ersten sozialpolitischen Regionalkonferenz am Samstag, 16. Mai 2009 um 9 Uhr 45 in Würzburg
Am 16. Mai 2009 veranstalten die Freien Wähler eine sozialpolitische Regionalkonferenz in Würzburg, im Schönbornsaal der Residenzgaststätten, zum Thema „Senioren und bürgerliches Engagement“.
Hierzu möchten wir Sie ganz herzlich einladen!
Die demographische Entwicklung stellt die deutsche Alterspyramide auf den Kopf: Die Zahl der über 60-Jährigen nimmt vom Ende des 20. bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts um rund acht bis zehn Millionen zu. Wir müssen unser gesellschaftliches Umfeld an diese Entwicklung anpassen!
Gerade Senioren haben häufig Interessen und auch die erforderliche Zeit, um sich ehrenamtlich zu engagieren. Dies ist besonders in Bereichen, aus denen sich der Staat zunehmend zurückzieht, notwendig. Hier können ehrenamtliche Initiativen im Sinne einer Begegnung der Generation sehr effektive und individuelle Ergebnisse erzielen.
Ihr Engagement hat einen hohen gesellschaftlichen Wert: Eine Untersuchung der Stiftungshochschule München im Auftrag des Sozialministeriums kam 2008 zu dem Ergebnis, dass im Schnitt ein Einsatz von 1 € für bürgerliches Engagement einen Nutzen von 7,24 € bringt.
Unsere Veranstaltung hat zum Ziel, Möglichkeiten für bürgerliches Engagement aufzuzeigen. Das Motto lautet hierbei: “Alt hilft Jung und Jung hilft Alt!
Das genaue Programm sowie die Details zu den Vorträgen und Referenten können wir Ihnen gerne zuschicken. Sie finden es aber auch unter www.fw-bayern.de.

