17. April 2009

Liebe Freie Wählerinnen und Freie Wähler,

einige aktuelle Informationen zur Europawahl:

Am 10.4. ist die Europaliste der FW beim Bundeswahlleiter akzeptiert worden. Während die Listen der anderen Bewerber kaum beachtet wurden, ist die FW-Liste vom Vertreter der CSU im Wahlausschuss massiv ins Visier genommen worden. Seit gestern wissen wir auch: wir haben Listenplatz 27 von insgesamt 31 Listen und können in allen Bundesländern gewählt werden. D.h. wir rollen das Feld diesmal von hinten auf. Leicht zu merken: Liste 4 von hinten. Bevor wir nicht sicher wußten, ob wir zugelassen werden und welche Liste wir haben, haben wir verständlicherweise kaum Werbematerial produzieren lassen. Heute sitzen wir über den Entwürfen. Wir werden wieder sowohl Papier- als auch Plastikplakate produzieren lassen, die ab Anfang Mai in unserem Wahlkampfbüro in Hallbergmoos kostenlos zur Verfügung stehen werden. Möglicherweise erfolgt auch noch eine dezentralere Auslieferung, näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben. Auch Flyer werden wieder zur Verfügung gestellt. Wir werden zur Europawahl keine solche Veranstaltungsdichte abhalten können wie zur Landtagswahl, trotzdem werden wieder einige Veranstaltungen abgewickelt, mehrere Kreisverbände haben schon Termine festgelegt. In der nächsten Woche besuche ich mehrere FW-Landesverbände in Norddeutschland, Gabriele Pauli macht eine Tour durch alle Bundesländer. Ich bin mit der Entwicklung insgesamt sehr zufrieden. Einige unserer Themen wie Nein zur  Agrogentechnik und mehr Bürgerbeteiligung an EU-Entscheidungen sind durchaus in der Diskussion, wobei unsere Kandidatur sicherlich als Diskussionsbeschleuniger wirkt, siehe Agrogentechnik .

So viel für heute,

mit freundlichen Grüßen, Hubert Aiwanger 





14. April 2009

Pressemitteilung vom 14.04.2009

zum Genmaisverbot
Aiwanger: Der politische Druck hat Wirkung gezeigt – Entscheidung längst überfällig – jetzt auch sofortiger Stopp des staatlichen Versuchsanbaus in Bayern nötig – gemeinsamer Kampf gegen Geschäftemacherei mit „Patent auf Leben“ muss jetzt beginnen FW-Landesvorsitzender Hubert Aiwanger begrüßt die heutige Entscheidung von Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner, die Aussaat der genveränderten Maissorte Mon 810 zu verbieten als „längst überfällig.“ „Der politische Druck und die bevorstehenden Europawahlen haben Wirkung gezeigt. Die Freien Wähler fordern jetzt auch den sofortigen Stopp des staatlichen Versuchsanbaus
in Bayern. Ich erwarte noch heute eine klare Botschaft von Herrn Söder und Seehofer, die noch vor wenigen Tagen bei den Haushaltsdebatten im Landtag eine erneute Ansaat signalisiert hatten, den Anbau jetzt zu stoppen. Nach Aussage von Frau Aigner stellt Mon 810 „eine Gefahr für die Umwelt dar mit Risiken für Schmetterlinge, Marienkäfer und Wasserorganismen.“ Genau das
wurde bis vor kurzem in verantwortungsloser Weise bestritten. 15 Meter Sicherheitsabstand zwischen genverändertem Mais und konventionellem Mais wurde vor ein, zwei Jahren in den offiziellen Verlautbarungen der bayerischen Staatsregierung noch für ausreichend erachtet und Genmaisgegner wurden kriminalisiert. Es ist höchste Zeit, dass sich jetzt auch ein breites Bündnis
zwischen Bürgern, Verbänden und Parteien gegen die Geschäftemacherei mit „Patenten auf Leben“ zur Wehr setzt.“
In jüngster Zeit werden ständig Vorstöße von Konzernen unternommen, sich z.B. Patente auf Gene in Pflanzen oder Nutztieren wie z.B. Schweinen zu sichern, um dann über Lizenzgebühren einen Milliardenmarkt zu erschließen.
Bayern e.V.
Landesvorsitzender:
Hubert Aiwanger
Tel. 08781/2024890
buergerbuero@hubertaiwanger.
de
Landesgeschäftsführer:
Michael Fischl
Tel.: 089/43739185
Fax: 089/43739211
michael.fischl@fw-bayern.de





Liebe Freie Wählerinnen und Freie Wähler,

die Wahl des Bundespräsidenten wirft ihre Schatten voraus.
Die FW - die Wahlmänner und -frauen, die MdL und Sie, die Sie mit Ihrem Einsatz erst das großartige Wahlergebnis vom letzten Jahr möglich gemacht haben - können gemeinsam nach Berlin fahren. Es stehen für die Fahrt noch rund 100 Plätze zur Verfügung.
 
Die Anreise erfolgt am Freitag, 22.5.09 (Abfahrt München: ca. 6 Uhr, Haltepunkte in Nürnberg, Regensburg und Hof. Bei einer entsprechenden Anzahl von Anmeldungen aus einer Region sind weitere Haltepunkte zum Zusteigen möglich.), die Rückfahrt am Sonntag, 24.5.09. Geplant ist die Fahrt mit drei Bussen.
 
Kosten: 152 Euro, vor Reiseantritt zu überweisen.
Leistungen: Busfahrt, 2 Übernachtungen im Doppelzimmer im 4-Sterne-Hotel Holiday Inn in Berlin-Schönefeld, Frühstücksbuffet, am Samstag 4-Gänge-Abendessen in der Gaststätte “Kartoffelkiste”, 3-Std.-Stadtrundfahrt (bei entsprechender Nachfrage alternativ: Fahrt nach Potsdam)
 
Der Zutritt zum Reichstag wird während der Bundesversammlung (Sa., 23.5.09) ist nicht möglich. Diese Zeit steht für die Teilnehmer zur freien Verfügung.
 
Falls Sie an der Fahrt teilnehmen wollen, bitte ich um Ihre Anmeldung bis spätestens Freitag, 24.4.2009, bei der FW-Landtagsfraktion (E-Mail: info@fw-landtag.de, Fax: 0 89/41 26 - 16 43).
 
Reservierungen werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen und der Überweisung der Fahrt- und Übernachtungskosten berücksichtigt. Die Kontoverbindung sowie weitere Informationen erhalten Sie in separaten E-Mails.
Weitere Reservierungen über das Kontingent von 100 Plätzen hinaus sind leider nicht möglich.
 
Viel Spaß in Berlin wünscht Ihnen
 
Ihr
Michael Fischl




7. April 2009

Rede zum Haushalt 2009

            

Fraktionvorsitzende der Freien Wähler Tanja Rock

Der Haushalt 2009 und die Finanzplanung für die nächsten Jahre stehen natürlich voll unter der Belastung, die durch den Schulneubau entstanden ist. Einige Wünsche und Projekte können daher auch in diesem Jahr nicht erfüllt werden. Umso genauer bedarf es einer Prüfung der Notwendigkeit der dennoch vorgesehenen Ausgaben. Hier sind insbesondere die folgenden Punkte anzusprechen:

 

 

1.    Erschließung des Gewerbegebietes Süd

 

Die Freien Wähler haben stets großen Wert darauf gelegt, möglichst viele Unternehmen und Betriebe in Kleinostheim anzusiedeln. Deshalb unterstützen wir den Plan der Verwaltung, das Gebiet südlich der Mainparkstraße zu erschließen und dadurch interessierten Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich in Kleinostheim anzusiedeln. Gleichzeitig appellieren wir aber auch daran, zukünftig toleranter gegenüber Interessierten zu sein. Denn wir können es uns nicht leisten, Firmen wie Selgros oder Truckport abzulehnen, schon gar nicht bei der derzeitigen Wirtschaftslage. Nur wenn das Gewerbegebiet auch genutzt wird, rechnen sich die jetzt in den Haushalt eingestellten Investitionen für Straße und Kanal mit 160.000,00 € und die in den nächsten Jahren anfallenden Ausgaben für die Verlegung des Sammlers mit 250.000,00 € und den notwendigen Grunderwerb.

 

 

2.    Park & Ride Parkplatz

Die Parksituation rund um den Kleinostheimer Bahnhof ist katastrophal und die Erweiterung des Parkplatzes um 34 Stellplätze daher wünschenswert. Aber genutzt werden diese Parkplätze nicht von unseren Bürgern, sondern von Auswärtigen. Deshalb sollte überlegt werden, den geplanten Ausgaben von 180.000,00 € künftig auch Einnahmen gegenüber zu stellen, in Form von Parkgebühren.

 

 

3.    Musikschule

 

Wenn wir langfristig das Schicksal wie in anderen Gemeinden verhindern wollen, nämlich die Schließung der Musikschule, müssen wir versuchen, das jährliche Defizit zu verringern. Ein Umdenken bedarf es sowohl bei der derzeitigen Personalstruktur als auch bei dem Angebot. Denn zukünftig werden immer mehr Eltern nicht mehr die finanziellen Möglichkeiten haben, ihren Kindern die Musikschule zu finanzieren.

 

Die Vielzahl der zu erlernenden Musikinstrumente wird daher wohl auf Dauer nicht gehalten werden können.

Und auch die Angestelltenverhältnisse werden in den nächsten Jahren nicht mehr finanzierbar sein. Eine Umstellung auf Honorarbasis ist daher zu prüfen.

 

 

 


4.    Personal

 

Der Stellenplan sieht die Erweiterung einer Beamtenstelle im Rathaus vor. Das bedeutet natürlich weitere nicht unerhebliche Kosten, die, weil die Stelle unbefristet ausgeschrieben wurde, auf lange Zeit anfallen werden. Die derzeitige Belastung einiger Beschäftigter ist aber nicht mehr tragbar und die Vielzahl der angesammelten Überstunden zeigt, wie wichtig eine Unterstützung der Mitarbeiter ist. Somit ist die Einstellung wichtig.

 

Parallel dazu sollte aber auch, in Absprache mit dem Personalrat, überlegt werden, wie die Arbeiten umverteilt werden können um Überstunden abzubauen und zukünftig so weit wie möglich zu verhindern.

 

 

Insgesamt ist der Haushalt im Jahr 2009 wie immer sorgfältig und auch wohl überlegt erstellt. Bei dieser Gelegenheit danken wir Herrn Kullmann aber auch an alle anderen im Rathaus, die unsere Wünsche nach Zahlen, Daten und Informationen, stets erfüllt haben.

 

 

Die Fraktion der Freien Wähler stimmt dem Haushalt und dem Finanzplan zu.

 

 

Tanja Rock, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Kleinostheim e.V.

 

Kleinostheim, 26. März 2009

Kommentare Kommentare | Rubriken: Allgemeines, aus dem Gemeinderat, Neues aus Kleinostheim | Autor: Georg Withauer




FW-Regionalkonferenz in Buchloe: Bildung in den Mittelpunkt der Politik rücken

Die FW sind sich mit Eltern und Lehrer einig: Bayerns Bildungssystem ist unterfinanziert. Dabei wird die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes mehr denn je von der Bildungspolitik mitbestimmt. Nur starke Schulen können die nachwachsende Generation für die Herausforderungen der Zukunft fit machen. „Es ist Zeit für einen umfassenden, neuen Bildungspakt auf allen Ebenen“, sagte der Sprecher des FW-Arbeitskreises  Bildung, Dr. Hans-Jürgen Fahn, MdL, auf der ersten Regionalkonferenz der FW-Landtagsfraktion zum Thema Bildung am Samstag, den 28. März 2009 in Buchloe.

Die Tagungsteilnehmer aus Politik, Schulpraxis und Wissenschaft waren sich einig,  dass das Bildungs- und Schulsystem von der Politik vorrangig mit finanziellen und personellen Mitteln ausgestattet werden müsse. Es gebe bildungs- und schulpolitische Fakten, die endlich Taten fordern: mehr Lehrer und kleinere Klassen.

Der demographische Wandel erzwinge neue Konzepte, die verstärkt durch Modellversuche erprobt werden müssten. Günther Felbinger, MdL, forderte das Kultusministerium auf, alle Kooperationsmodelle ernsthaft zu prüfen. „Die Hürden für Modellversuche werden seitens des Schulministeriums so hoch angesetzt, dass man den Eindruck gewinnt, die in der Koalition geborene Idee, soll erst gar nicht mit Leben erfüllt werden“.

Die nächste Bildungskonferenz findet Anfang Juli in Oberfranken statt. Schwerpunktthema wird dann das Gymnasium sein.

Freie Wähler in Funk und Fernsehen

Die Freien Wähler stehen derzeit nicht nur im Interesse der Printmedien, sondern sind immer öfter auch Thema von Radio- und Fernsehsendungen. So war die Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Claudia Jung, Mitte März zu Gast bei ZDF Maybrit Illner im ZDF, zum Thema: “Rettung, ja bitte! Parteien, nein danke!”.

Wer mag, kann sich diese Sendung im Internet anschauen, unter www.zdf.de/ZDFmediathek/content/717536?inPopup=true. Weitere Links zu Fernsehauftritten der Abgeordneten finden Sie auf der Homepage der Landtagsabgeordneten der Freien Wähler, unter www.fw-landtag.de